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Schach am Dienstag
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Schach am Dienstag

Chess 960 in Ried im Innkreis

Die Idee vom Schachverein Ried, das Turnier als Chess 960 auszutragen finde ich toll. Das ist ein Spaß, den man sich nicht entgehen lassen darf. Um so mehr verwundert es mich, dass wir dieses Mal nur zu dritt zum Turnier gefahren sind. Michel, Resi und ich waren gestern die einzigen Taufkirchen bei Schach am Dienstag.

Vielleich sollte ich mal ein paar Sachen erklären. Also ich, das ist Didi Hiermann, Resi, das ist Reitinger Simon und Michel, das ist Michel Tischler. Chess 960 ist jene Variant von Schach in welcher die Aufstellung der Figuren vor jeder Partie neu ausgelost wird. Dafür gibt es 960 mögliche Figurenstellungen. Daher auch der Name Chess 960. Früher nannte man es Fischer Random Chess. Chess 960 ist eine Variante von Schach, bei der das Eröffnungswissen keine Rolle spielt und auch die Erfahrung mit den bekannten Stellungstypen nichts bringt.

Wer aber nun, so wie ich, glaubt, in diese Variante müsste eigentlich die jungen Spieler erfolgreich sein, der irrt. Ebenso wie ich. Die Vermutung, dass die jungen Spieler mit ihrer schnellen Auffassungsgabe und mit ihrer extrem hohen Rechenleistung gegenüber den älteren Spielern, deren Erfahrung hier gar nichts bringt, klar im Vorteil sind, wurde von Franz Hawelka ganz klar widerlegt. Franz ist zwar geistig jung geblieben, aber seine Geburtsurkunde sagt, dass er alleine älter ist als Michel Tischler, Michael Wimmer und Joachim Standhartinger gemeinsam. Und doch gelang es ihm alle drei Musketiere zu bezwingen.
Manche sagen aber auch, dass Franz dieses Chess 960 so liegt, weil er auch in seinen regulären Schachpartien meisten recht seltsam steht. Wie auch immer Glückwunsch an Franz zur tollen Leistung.

Mir hat der Modus viel Spaß gemacht. In der Nachbetrachtung stelle ich fest, dass ich mir bei Chess 960 viel öfter dachte, da hätte es aber auch einen besseren Zug gegeben. Aber keine Wunder mir fehlen ja auch all die vertrauten Stellungstypen.

Ich glaube auch Simon und Michel hatten viel Spaß für Simon waren die 4,5 Punkte und der daraus resultierende Rang 8 auch ein durchaus gutes Ergebnis. Michel erreichte gestern nur 4 Punkte, aber auch das ist, bedingt durch sein Handicap, durchaus in Ordnung. Michel betreibt auch noch gefährlichere Sportarten als Schach und hat sich dabei kürzlich einen Bänderriss zugezogen. Aber sowas kann Michel natürlich nicht vom Schachspielen abhalten.

Ich selber habe 6 Punkte erreicht. Damit bin ich recht zufrieden. Das reichte für Platz 2 hinter dem verdienten Sieger Stefan Salvenmoser aber noch vor dem phantastisch aufspielenden Franz Hawelka und vor Jungstar Micheal Wimmer.

Also ein durchaus gelungener Abend, den wir noch bei einem Kaffee in gemütlicher Runde ausklingen ließen. Herzlichen Dank an den SV Ried im Innkreis. Ihr habt uns viel Freude bereitet.

HIER  findet Ihr alle Ergebnisse

HIER  findet ihr den aktuellen Gesamtstand

und wenn ihr weiter nach unten scrollt, seht Ihr auch noch ein paar Bilder.

LG
Didi

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